Unser Weg

Wir blicken gerne auf unsere Anfänge als Verein, zahlreiche Meilensteine und unvergessliche Momente zurück, die wir in den letzten sechs Jahren erleben durften. Mache dir gerne selbst einen Eindruck. Vielleicht möchtest du ja mit uns Geschichte schreiben?


2020

Dieses Jahr stellt uns vor große Herausforderungen. Eigentlich war die Eröffnung des Wohngebäudes auf der Farm of Hope geplant. Diese muss jedoch durch die Corona-Pandemie erst einmal aufgeschoben werden. Um in dieser Situation vor Ort möglichst schnell Hilfe zu leisten, haben wir gemeinsam mit unserem ghanaischen Partner SCEF eine Hilfsaktion entwickelt, wodurch insgesamt mehr als 2000 Atemschutzmasken und über 100 mobile Waschstationen in Accras Slumgebieten aufgestellt werden konnten. Noch immer verfolgen wir regelmäßig die Entwicklungen vor Ort und stehen in engem Austausch mit unseren Partnern.
Parallel dazu arbeiten wir weiter an unserem Patenschaftsprogramm für die Kinder, die zukünftig ein Zuhause in unserem Wohngebäude auf der Farm of Hope finden sollen. Wir hoffen, dass wir bald damit starten können, werden uns jedoch selbstverständlich zum Schutz aller Beteiligten an den Entwicklungen der Pandemie orientieren.
Aktuell besteht unser Verein aus 96 Mitgliedern. Da unsere Aufgabenfelder immer weiter wachsen, engagieren sich mittlerweile 13 Mitglieder aktiv in kleineren Teams an unterschiedlichen Themen unserer Vereinsarbeit.


2019

Ein Jahr voller Erlebnisse und Veränderungen: Aus Sesmaroglo Kids e.V. wurde send a smile e.V.!
Das Rebrandig war ein wichtiger Schritt, den Verein neu aufzustellen und am Corporate Design zu arbeiten. Durch den neuen Namen blieb der Leitsatz „send a smile around the globe“ bestehen und es entstand ein Vereinsname, der international verständlich ist und im Gedächtnis bleibt.

2019 haben wir an der strategischen Ausrichtung unseres Vereins gearbeitet und viele neue Ideen entwickelt. Außerdem haben wir an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und ein afrikanisches Charity-Dinner ausgerichtet. Durch die starke lokale Arbeit, konnten wir unser Netzwerk weiter ausbauen und im Verein auf 88 Mitglieder wachsen.
Bei einer erneuten Projektreise nach Ghana durch unsere Vorstandsmitglieder Leonie und Robin konnte der weitere Bau am Wohngebäude begleitet und Änderungen persönlich vor Ort besprochen werden.
Im September reiste unser Vereinsmitglied Lennart über unsere deutsche Partnerorganisation Go for Ghana e.V. als erster Volontär unseres Projektes nach Ghana und konnte aktiv beim Bau und der Einrichtung der Farm of Hope mitarbeiten. Außerdem erhielt er einen Einblick in die Arbeit unseres ghanaischen Partners SCEF in der Hauptstadt Ghanas.
Das Jahr ging mit unserer Weihnachtsaktion „Dein Weihnachtsbeutel für Ghana“ zu Ende, bei der unglaubliche 283 gepackte Beutel auf die lange Schiffsreise nach Ghana gingen, um zum Schulstart 2020 verteilt werden zu können.


2018

Im Jahr 2018 wuchs der Verein um weitere 21 Mitglieder auf 71. Die Schule auf dem Farm of Hope Gelände wurde in Betrieb genommen und die Baumaßnahmen am Wohngebäude konnten zum Großteil abgeschlossen werden. Im Rahmen eines Sommerfest wurde der vierte Geburtstag des Vereins in NRW gefeiert.
Zum ersten Mal starteten wir eine Weihnachtsaktion unter dem Motto „Dein Weihnachtspäckchen für Ghana“. Hierbei kamen über 100 Päckchen zusammen, die sich auf den Weg zu den Kindern in Ghana machten.


2017

2017 war ein eventreiches Jahr! Durch die Teilnahme an sechs Veranstaltungen konnte unser Fundraising weiter vorangetrieben werden. Nachdem ein Drittel des Wohngebäudes bereits fertiggestellt und weitere Spendenetappen erreicht wurden, konnte der Bau fortgesetzt werden.
Durch den Aufbau eines kleinen „Afrika-Shops“ bei Veranstaltungen, entstand eine weitere Einnahmequelle durch den Verkauf von afrikanischen Stoffen, Holzfiguren und weiteren typischen Accessoires.


2016

Während einer weiteren Projektreise konnten unsere Vorstandsmitglieder Leonie und Robin vor Ort in Ghana den Baustart des Wohngebäudes auf der Farm of Hope miterleben. Durch intensive Kooperationsgespräche mit unseren Partnern wurden weitere wichtige Schritte für die nächsten Jahre festgelegt.

Für sein soziales Engagement mit Sesmaroglo Kids e.V. wurde Robin mit dem „Social Responsibility Award“ der Hochschule Fresenius ausgezeichnet und spendete das Preisgeld für den Ausbau des Vereins und die Weiterentwicklung unserer Projekte.


2015

In 2015 entwickelte sich der Verein Schritt für Schritt weiter und gewann neue Mitglieder dazu. Um das Projekt „Farm of Hope“ gemeinsam mit unserem Partnerverein Go for Ghana zu starten, fand ein Projekttreffen in Frankfurt statt. Dabei konnte eine Basis für die weitere Zusammenarbeit geschaffen und die ersten Arbeitspakete für das Projekt abgestoßen werden.
Um mehr Menschen zu erreichen und sie über unseren Verein zu informieren, wurden Flyer entworfen und in Kombination mit selbstgebastelten Spendenboxen in Geschäften am Niederrhein ausgelegt.


2014

Anfang 2014 flog Robin erneut nach Ghana und übergab die zuvor gesammelten Sachspenden. Außerdem nutzte er die Zeit vor Ort, um die Ausstattung seiner bekannten Vorschule aufzubessern. Neue Tische und Stühle konnten angeschafft werden, sodass alle Schulkinder genügend Platz zum Lernen finden. Für den Mittagsschlaf der Kleinen wurden neue Matratzen organisiert. Außerdem konnte ein Krankenzimmer eingerichtet, neue Schulmaterialien besorgt und ein kleiner Spielplatz gebaut werden.

Parallel dazu wurde fleißig an den notwendigen rechtlichen Schritten zur Vereinsgründung gearbeitet, sodass wir im Juni 2014 offiziell als Verein Sesmaroglo Kids e.V. (heute: send a smile e.V.) im Vereinsregister eingetragen wurden. Der Name setzt sich aus unserem Leitsatz „send a smile around the globe“ zusammen. Bereits in diesem Jahr konnte sich der Verein auf ersten Veranstaltungen präsentieren, einige Sponsoren gewinnen und vom Städtischen Gymnasium Straelen als offizielles Förderprojekt aufgenommen werden.


Die Anfänge vor unserer Vereinsgründung

2012 – 2013

Nach seinem Abitur reiste unser späterer Vereinsgründer Robin für mehrere Monate als Volontär nach Ghana. Dort übernahm er den Unterricht in einer Vorschule, unterstützte eine Organisation für Straßenkinder und erarbeitete neue Projekte.
Nach seiner Reise stand für ihn fest: „Es muss einen Weg geben, weiter von Deutschland aus zu helfen“. Im ersten Schritt sammelte er im Familien- und Bekanntenkreis Spenden, um damit bereits einige Sachspenden für die Vorschule in Ghana zu beschaffen.
Die Planung für eine weitere Reise nach Ghana startete, um dort mit den gesammelten Spenden weitere Kleinprojekte umzusetzen.